MICHAEL SCHERNTHANER


Direkt zum Seiteninhalt

Gedichte



einige Beispiele meiner Gedichte und Aphorismen

Gedichte

Zyklus Jahreszeiten

Frühling

Knospen sprießen farbenprächtig,
wieder Frühling Einzug hält.
Und die Sonne speist allmächtig,
alles Leben auf der Welt.
Junges Grün an alten Bäumen,
als erwachten sie erneut.
Vogelsang lädt ein zum Träumen,
daß es unser Herz erfreut.
Der Natur unendlich Quelle,
zaubert alles bunt und schön.
Frühling meldet sich zur Stelle,
in den Tälern, auf den Höh´n.
Diese Kraft in allen Dingen,
Wunder der Unendlichkeit.
Lenz erscheint auf gold´nen Schwingen,
stolz in voller Herrlichkeit.

Sommer
Kurze Röcke, kurze Hosen,
warmherzig kommt's an den Tag
jetzt kann frei und unverzagt
frischer Wind die Haut liebkosen.
Glühend, stechend strahlt die Sonne,
brennt vom Himmel braun das Gras.
Und der Kinder größter Spaß,
ist das Baden voller Wonne.
Aus dem zarten Frühlingswerben,
ist ein fester Kuß geworden.
Selbst im sonst so kühlen Norden
könnte man aus Liebe sterben.
Ja, des Sommers heiße Lieder,
klingen über Berg und Tal.
Wird die Hitze auch zur Qual,
geht sie doch zu schnell vorüber.

Herbst
Merkwürdig ruhig ist es im Haus,
schon früh am Abend brennt Licht,
ich lausche am vertrauten Tisch,
der Wind dünnt die Bäume aus.
Wärme herrscht im gemütlichen Raum,
in der Stille schlägt leise mein Herz.
Die Blätter sind schwach und fallen herab,
auch meine, wir haben schon Herbst.
Die Zeit hat alles in Farben gehüllt,
ist müde geworden vom Malen.
Der Himmel erscheint schon grau erfüllt,
er läßt die Sonne kaum strahlen.
Jetzt tobt der Sturm sich tüchtig aus,
das Jahr geht langsam zur Neige,
Die Zeit verfliegt uns rasend schnell,
denke ich noch und schweige.

Winter
Geheimnisvoll ist alles,
nicht nur in der Weihnachtszeit,
Und die Erde schläft verborgen,
unter einem weißen Kleid.
Dicht verhüllt sind auch die Menschen,
denn die Kälte macht sich breit.
Selbst in flachen weiten Tälern,
zeigt sich alles tief verschneit.
Viele Seen tragen Panzer,
aus klarem glatt poliertem Eis.
Hoch am Himmel zieht ein Vogel,
ganz verschwiegen seinen Kreis.
Unsre Welt ist still geworden,
Vater Frost beherrscht die Nacht,
Er zieht in den hohen Norden,
wenn der Frühling neu erwacht.

Aphorismen

Der im Dunkel sitzt, sehnt sich nach Sonne. Und der in der Sonne nach Schatten.

Dem Ertrinkenden ist jeder Arm recht.

Sünde ist etwas für Menschen, die gerne büßen.

Es ist nichts Schlimmes daran ein Staubkorn zu sein, wenn der Wind günstig ist.

Wem die Eitelkeit zu Kopf steigt, dem entweicht der Verstand.

Es gibt Leute die haben Verstand, und es gibt welche die darüber reden.

Niemand hat Zeit bis er sie sich nehmen muß. Warum also nicht schon vorher?

Das Herz ist das Auge der Seele.

Liebe ist die Gabe des Herzens bedingungslos zu vertrauen.

Manche Menschen entwickeln sich, andere werden nur älter.

Egoisten brauchen keine Fenster, ihnen genügen Spiegel.

Geizige sparen immer und leben arm.

Bekanntes zu verlassen, gibt die Chance Neues zu entdecken.

Selbst wenn es da Geld wollte, es kann die Liebe eines Menschen nie erwidern.

Keiner der aufrecht steht hat Angst, daß ihm sein Stuhl genommen wird.

Kein Mensch ist besser als der andere, immer nur anders.

Es ist egal wie das Wetter wird, wenn man Sonne im Herzen trägt.

Charme und Stil bringt Sympathie, Missgunst und Neid entzweit.

Menschen die etwas können haben es nicht nötig darüber zu reden, es spricht sich herum.

Ein Freund ist ein Mensch dem man nichts erklären braucht.

Am Ende einer Karriereleiter steht man allein.

Home | der Schauspieler | Galerie | der Coach | der Schriftsteller | der Musiker | - News | Impressum | Kontakt | Sitemap


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü